Frauenliste Marklkofen, Vorsitzende Dr. Claudia Karl
Miteinander. Für heute, für morgen. Gemeinsam Zukunft gestalten - so machen wir das!


"Claudia Karl - parteiunabhängige Bürgermeisterkandidatin für Marklkofen erreicht 47,5 Prozent der Stimmen bei der Stichwahl am 22. März 2026" - Danke für die mehr als 900 Stimmen!

Ich bin Claudia Karl, geboren in Bogen an der Donau und aufgewachsen in Niederwinkling. Nach Stationen in Straubing und Regensburg lebe ich seit 2007 mit meiner Familie in Marklkofen. Hier wuchsen unsere drei Töchter auf, hier engagierte ich mich gern im Elternbeirat und engagiere mich bis heute in mehreren Vereinen. Seit 2020 bin ich Mitglied des Gemeinderats in Marklkofen. Wenn Sie Fragen zu meinen Zielen haben oder wenn es Dinge gibt, die ich Ihrer Meinung nach im Gemeinderat ansprechen oder umsetzen sollte, so kommen Sie doch gerne über "Kontakt" auf mich zu.


Beruf

Beruflich bin ich unter anderem in der Umweltbildung tätig, bringe Kindern und Erwachsenen die Vielfalt und Schönheit von Natur und Landschaft näher. Auch unterstütze ich meinen Mann Franz in seiner Praxis, der als Facharzt für Allgemeinmedizin seit fast zwei Jahrzehnten in Marklkofen selbständig ist. In den Jahren 2024 und 2025 absolvierte ich die berufsbegleitende Weiterbildung zur Referentin der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Außerdem bin ich gelernte Redakteurin, habe Biologie mit Diplom-Abschluss studiert und in den Neurowissenschaften meinen Doktor der Naturwissenschaften gemacht.


Kommunalpolitische Erfahrung

Als Kandidatin der Frauenliste wurde ich erstmals 2020 und 2026 erneut (mit einem Stimmenzuwachs von 119%) in den Gemeinderat gewählt. 

  • Ich setze mich weiterhin mit meiner Listenkollegin Magda Geltinger und neu mit Listenkollegin Claudia Kobler besonders für mehr Verkehrssicherheit in der Gemeinde (u.a. Tempo 30 im Ortskern Marklkofen durchgesetzt) ein. 
  • Künftiges Ziel ist die Wiederbelebung des Arbeitskreises Bahnhofstraße, der für die verstärkte Lenkung des Schwerlastverkehrs auf die Südumgehung Konzepte entwickeln sollte. Statt Empfehlungen an den Schwerlastverkehr brauchen wir wirksame Instrumente, um den Anwohnern zu mehr Schutz vor Lärm und Feinstaub zu verhelfen. 
  • Ich setzte mich weiterhin für das Projekt "Wiederbeleben des Alten Wirts" ein. Dieses Vorhaben hatte die Gemeinde Marklkofen mit dem Kauf des Gebäudes im Jahr 2016 gestartet. Die geschichtliche Bedeutung des Gebäudes für den Ort und das Alter der Bausubstanz lässt keinen Abbruch zu. Die Substanz wurde durch eine Fachfirma als erhaltensfähig und erhaltenswürdig eingestuft, der Bezirk hat hohe Fördersummen in Aussicht gestellt, wenn das Gebäude erhalten wird. Durch den Denkmalschutz (von der Städtebauförderung initiiert) steigt sogar noch die Förderfähigkeit. Wichtigste nächste Schritte sind neben einer (förderfähigen) Bauforschung und einem Aufmaß das Entwickeln eines Nutzungskonzepts für diesen zentralen Geschichtsort der Gemeinde Marklkofen. 
  • Ich engagiere mich gegen eine "Freistellung von Betriebszwecken" (Entwidmung) der Bahnlinie von Marklkofen nach Neumarkt-Sankt Veit. Die Option, diesen 21 Kilometer langen Schienenweg einmal wiederzubeleben, müssen sich die Gemeinde Marklkofen und die gesamte Region erhalten. Radwege sind wichtig. Ihre Errichtung darf jedoch die Chance auf mehr Nachhaltigkeit im Transportsektor für die hier ansässigen Betriebe nicht gefährden. 
  • Oberstes Ziel allen Engagements ist es, Impulse zu setzen für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Gemeinde.


Partei-unabhängige Bürgermeisterkandidatin für Marklkofen

Zur Kommunalwahl am 8. März 2026 kandidierte ich partei-unabhängig für das Amt der Ersten Bürgermeisterin / des Ersten Bürgermeisters in der Gemeinde Marklkofen. Dabei unterlag ich knapp der Gegenkandidatin, der ich viel Erfolg für ihre kommende sechsjährige Amtszeit wünsche.
In der Gemeinde Marklkofen bin ich vielfältig engagiert. Als Beisitzerin bei den Kindergartenfreunden Marklkofen e.V. organisiere ich den Basar für Kindersachen mit. Als Schriftführerin (vorher Jugendbeauftragte) begleite ich die Garten- und Naturfreunde e.V.. Auch im Zweigverein Marklkofen des Katholischen Deutschen Frauenbunds bin ich Schriftführerin (und Mit-Vorsitzende). Seit Wiederbegründen des Historischen Arbeitskreises der Gemeinde Marklkofen bin ich dessen Sprecherin. In der Bund Naturschutz Ortsgruppe engagiere ich mich als Beisitzerin und bin verantwortlich für den jährlichen Streuobstmarkt Anfang Oktober am Mäandertalzentrum.

Bei allem ist mir besonders wichtig, Gemeinschaft zu stiften und Menschen aller Generationen zusammenzubringen. 

Gemeinsam Zukunft gestalten. Miteinander. Für heute. Für morgen.

In der Kommunalpolitik ist meiner Erfahrung nach gute Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern, gerade auch bei umstrittenen Projekten, besonders wichtig. Ähnliches gilt natürlich für die Kommunikation innerhalb der Verwaltung. Gemeinderatsbeschlüsse sollten künftig noch vielfältiger und transparenter kommuniziert werden. 
Bei bestimmten Themen sollten wir mehr Bürgerbeteiligung zulassen. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche, deren Ideen man ernster nehmen und eine mögliche Umsetzung immer verbindlich prüfen sollte. Beteiligung muss dabei immer konsequent zu Ende gedacht werden - mit verbindlicher Präsentation der Ergebnisse, auch wenn sich meist nicht alle gesammelten Ideen in die Tat umsetzen lassen.
Das Ehrenamt braucht verlässliche Ansprechpartner und Anerkennung, die mehr beinhalten sollte als „warme Worte“. Wer Gemeinschaft stiftet, der verdient Unterstützung beim Vorbereiten von Veranstaltungen. Dies ist in Teilen schon vorbildlich verwirklicht, es gibt aber immer Verbesserungsmöglichkeiten, die auch die Verwaltung entlasten können. Neben der Ernennung von Ehrenbürgern wollen wir uns künftig für das Verleihen von Bürgermedaillen einsetzen, um das andauernde Engagement beispielsweise der langjährigen Vereinsvorstände stärker zu würdigen.

Die Feuerwehren und Rettungskräfte brauchen besondere Aufmerksamkeit, sie sind unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge. 
Ich möchte die Vernetzung der Menschen, besonders die zwischen den Ortsteilen, vorantreiben. Hierfür gibt es u.a. wirksame digitale Instrumente, die noch stärker genutzt werden sollten, gleichzeitig sollten dabei freilich sensible Daten der Bürgerinnen und Bürger vor unerlaubtem Zugriff geschützt werden. Auch ein Mehr an Geschichtsbewusstsein stärkt Identität und Zusammenhalt. Dafür setze ich mich als Sprecherin des Historischen Arbeitskreises seit mehreren Jahren ein.


Nachhaltige Entwicklung 

Eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde ist unabdingbar. Sie dient dazu, dass auch unsere Kinder und Enkel Gegenwart und Zukunft nicht als Belastung erleben, sondern mit Zuversicht und lebensfroh meistern können. Für die Zukunft Verantwortung zu tragen halte ich für eine der zentralen Aufgaben einer Gemeinde.
Wir setzen uns ein für die Beauftragung des seit fünf Jahren angestrebten Leerstandsmanagements. Dank großer geplanter Bauprojekte steht ein Zuwachs an Bevölkerung bevor. In dem Zuge müssen Schulen und Kindergärten noch vorausschauender und bedarfsgerechter gestaltet werden. Hier steigt im Laufe der Jahre voraussichtlich der Platzbedarf. 
Verstärkt werden müssen die Bemühungen, den Verkehr, besonders auf den Durchgangsstraßen, für Anwohner sicherer und erträglicher zu machen. Potential besteht darüber hinaus beim weiteren Ausbau von sicheren Fuß- und Radwegen zwischen allen Ortsteilen. Dies gilt besonders für die Verbindung zwischen dem Ortsteil Marklkofen und dem Schwimmbachtal, aber auch zwischen Marklkofen, Poxau und Steinberg.
Besonders in älteren Wohngebieten sollte geprüft werden, ob Nachfrage besteht für ein Nahwärmenetz mit regenerativ erzeugter Energie, sei es aus privater oder öffentlicher Hand. Eine regenerative Energieversorgung für ältere Gebäude wertet diese auf und macht sie attraktiver zum Wohnen.
In der Ortsmitte Marklkofens kommen wir an einer Sanierung des kürzlich in die Denkmalliste eingetragenen „Alten Wirts“ nicht vorbei. Hier kann ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen entstehen, wenn Gemeinderat und Verwaltung an einem Strang ziehen. Dieses im Jahr 2016 begonnene "Unternehmen" muss endlich zu einem guten Ende geführt werden.


Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten

Sparsames, vorausschauendes Wirtschaften ist angesichts steigender Ausgaben (z.B. bei den Energie- und Personalkosten) unausweichlich. Der Kontakt mit den ansässigen Betrieben muss weiterhin gepflegt werden, um Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu sichern.  Eine Herausforderung wird es sein, zusätzliche Grundstücke oder Räumlichkeiten zu annehmbaren Preisen für Existenzgründer zur Verfügung zu stellen. Bei großen Investitionen wie der Instandsetzung von gemeinde-eigenen Gebäuden (ich denke hier beispielsweise an die notwendige Sanierung der Grundschule bzw. anstehende Investitionen in den Bauhofstandort) müssen alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden. Qualifizierte Kinderbetreuung ist zwar ein hoher Kostenfaktor, macht die Gemeinde aber auch lebenswert für Familien und stärkt so die Steuerkraft.


Zukunft - so packen wir das!

Übergeordnetes Ziel der Frauenliste ist es, unsere Gemeinde stetig weiter zu entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einzubinden. Gemeinsam mit dem neu gewählten Gemeinderatsgremium sollte das neu gewählte Gemeindeoberhaupt einen Wandel in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung und Digitalisierung erfolgreich vorantreiben. Mit drei Gemeinderätinnen wollen wir hier künftig unseren Beitrag leisten und setzen auf die Unterstützung durch das gesamte Gremium, die Bürgermeisterin und die Verwaltung.